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Andacht zur Jahreslosung 2018

Komm zu mir, wenn das Leben dieser Welt dich durstig zurück lässt. Komm zu mir, wenn das Salzwasser des Weltmeers dich durstiger macht als zuvor. Komm zu mir, wenn du merkst, wie sinnlos alles wird, wenn du nach der Ewigkeit fragst. Komm zu mir, wenn du die Qualität deines Lebens suchst. Für die Ewigkeit habe ich dich geschaffen und die Durst wird nie gestillt, wenn du nicht aus dieser Quelle trinkst.

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Rückkehr

Herr ich suche dich und mache mich auf den Weg zu dir. Hunger, Durst nach Leben, Liebe und Freiheit haben mich getrieben. Doch jetzt weiß ich, dass ich das nur im Haus meines Vaters wirklich finden kann. Deshalb suche ich dich. Ich will einfach leben können. Doch was ist das?

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Das Tor

ErMUTigung

„Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.“ Joh. 10,9

„Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ Joh. 14,6

„in dem wir die Freimütigkeit und den Zugang haben in Zuversicht durch den Glauben an ihn.“ Eph.3,12

Du lädst mich ein zu leben. Du bist der Weg zum Vater und zur Glückseligkeit. Du erwartest mich und empfängst mich mit offenen Armen. Ich habe freien Zugang zum Haus des Vaters durch dich.

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Das Vaterunser

 

Dies ist ein Auszug aus einem Artikel in der Zeitschrift LYDIA, Ausgabe 3/2016. www.lydia.net

Wie altbekannte Worte mich neu belebt haben

Jeden Sonntag haben wir es am Ende des Gottesdienstes laut und langsam gesprochen. Es gehörte einfach dazu, und ich schenkte ihm nicht allzu viel Aufmerksamkeit. Jetzt gehöre ich zu einer Gemeinde, in der wir es nur zu besonderen Anlässen gemeinsam sprechen. Doch in den letzten Jahren habe ich mich intensiv damit beschäftigt und bete es nun oft für mich allein: das Vaterunser.

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Unser Vater

erMUTigung

Unser Vater, der du bist im Himmel!

Es ist schön, dass ich dich habe und jederzeit zu dir kommen kann. Selbst meine besten Freunde haben nicht immer Zeit, aber du nimmst dir immer Zeit, wenn ich komme. Bei anderen Würdenträgern geht es immer sehr förmlich zu und ich müsste mir sehr genau überlegen, was ich wie sage. Du bist der Herr über alle Herren und trotzdem darf ich ganz frei und offen mit dir reden, denn du bist mein Vater und nicht nur mein Gott. Du hast mich in deine Familie hineingeholt. Diese Liebe nehme ich an und bekenne sie mit dieser Anrede: „Vater!“. Mehr ist nicht nötig, denn sie drückt mein Vertrauen, meine Liebe und meinen Respekt vor dir aus. In dieses eine Wort kann ich all meinen Glauben hineinlegen und meine Nähe zu dir ausdrücken.

Und damit werde ich mir auch immer wieder meiner großen Familie bewusst. Ich bin nicht alleine, wenn ich vor den Thron Gottes trete. Da sind noch viele andere, die dich lieben und dir mit dieser Anrede ihr Vertrauen aussprechen. Ich bin geborgen in der großen Familie der Kinder Gottes. Vor mir gab es schon viele, die mir viel beigebracht haben und zu Vorbildern wurden. Neben mir beten dich viele an, bei denen ich mich einfach anschließen darf, wenn ich mir einsam vorkomme.

Ja, du wohnst im Himmel aber du hast ihn mir aufgeschlossen. Im Geist habe ich freien Zugang in den Himmel zu dir. Die Trennung der Sünde ist aufgehoben und ich darf auf Du und Du ganz direkt mir dir reden. Mein Gebet hat keinen langen Weg, sondern hat direkte Auswirkung im Himmel. Ich bin dein Kind und auf Kinder des höchsten Königs wird geachtet, erst recht wenn sie erwachsen sind. Ein Wort und ich stehe vor dir, ein Wort sagt alles was ich glaube und erlebe: „Vater!“

(c) Martin Vosseler 2015

Auszug aus dem Andachtsbuch  "Mein Gebet"

Frische Quellen

ErMUTigung

Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen. (Ps. 23,2)

Ich bin so froh, dass du, Jesus, mein Meister bist. Du treibst mich nicht pausenlos voran. Du lässt mich wirklich zur Ruhe kommen. In deiner Nähe geht es mir gut. Wenn ich dir folge, finde ich weiches Gras zum Ausruhen und frisches Wasser. Der Alltag legt mir oft Steine in den Weg. Lebensweisheiten und Sprüche, die alt und abgestanden sind, gibt es viele. Du hast ganz frische Worte und neuen Geist für mich parat. Deshalb folge ich dir gerne aus der Hektik des Alltages, dieser Halbwüste, heraus. Du weißt besser, was ich brauche, als ich es manchmal selbst weiß. Ich bleibe oft hier und dort an nebensächlichen Dingen stehen, versuche noch von dem Dornstrauch ein grünes Blättchen zu rupfen und höre manchmal einfach nicht auf deine Einladung. Diese Freiheit lässt du mir. Und ich bin sehr froh, dass du mich nicht auf einer engen Wiese einzäunst oder in einem dreckigen Stall einsperrst. Du stellst keine Regeln auf, um mich einzugrenzen und lässt mich dann damit allein. Ich bin froh, dass du mich nicht in ein fertiges System einer Religion hinein zwängst. Du gibst mir sehr viel Freiheit und Weite auf der Wiese. Du legst meinen Weg nicht bis auf den Millimeter fest, und wehe, wenn ich diesen verfehle. Und doch liegt es an mir, wie nahe ich dir bleibe und wie genau ich deinen Hinweisen folge. Es ist deine Güte und Freundlichkeit und deine liebe Art mit mir um zu gehen, die mich immer wieder zu dir ziehen. Bei dir finde ich immer frischen Geist und neues Leben. Bei dir sprudelt die Quelle des Segens. Danke, dass ich dich kenne!

(c) Martin Vosseler 2014

Auszug aus dem Andachtsbuch  "Mein Hirte"