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Gott redet ganz genau

 Elisabeth Seiler erwartet und erlebt, das Gott einer anderen Person ganz konkret mitteilt was sie ihr schicken soll.

„Am 26. Oktober 1916 trat ich ins Missionshaus der Liebenzeller Mission ein. (Eine Pfarrfrau besuchte sie unerwartet uns sagte:) „wenn du irgend etwas brauchst, dann teile es mir bitte mit; ich werde es dir gerne senden“ „O nein“, antwortet ich, „Gerne nehme ich etwas von ihnen an, aber auf einem anderen Weg.“ „Ich habe ein gutes Telefon!“ erklärte ich. „Ich telefoniere hinauf, und dann telefoniert der Herr Jesus zu Ihnen herunter. Dann dürfen Sie es mir gerne senden.“ Nicht lange darauf hätte ich 2.50 Mark haben sollen. Ich sagte es dem Heiland und bat ihn, es der Frau Pfarrer mitzuteilen. Prompt erhielt ich nach zwei oder drei Tagen das gewünschte Geld (per Brief) mit der Bemerkung: „Habe ich recht gehört?“

(Elisabeth Seiler (geb. 1889), Berufen und Geführt, Erlebnisse einer Chinamissionarin (I) Bearbeitet von Erich Mauerhofer, Verlag der Liebenzeller Mission im Verlag der St.-Johannis-Druckerei, 1968, 11. Auflage, Seite 16f)

 

 

 

Was Gott durch uns tun kann

J.S. berichtet: (Name ist der Readktion bekannt) "Meine Weihnachtsgeschichte 2014" 

Gott sorgt auch für Kugelschreiber

"Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch." 1. Petrus 5,8

Gott steht zu seinem Wort, und wenn er sagt Alle, dann meint er auch Alle.

Da es mein Bestreben ist, Gott beim Wort zu nehmen und zu tun was das Wort sagt, und ich einen Verschleiß an Kugelschreibern habe, sagte ich einfach Gott so nebenbei, dass ich Kugelschreiber brauche. Das war im vorigen Jahr. Ungefähr zwei Wochen später kam bei der Arbeit der Ehemann einer Patientin auf mich zu, hielt mir eine Plastiktüte entgegen, ließ mich hineinschauen, und fragte mich sogleich, ob wir „ so etwas“ brauchen könnten?Eine geballte Ladung an Kugelschreibern kam vor mein Angesicht. So konnte ich mich gleich mit mehreren Teilen bedienen. Genial!„ Danke Vater!“ Du hast wieder einmal dein Wort gehalten.

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Gott redet

Bald hatte ich alle Sachen, die auf der Liste standen, zusammen; ja, der Herr hatte mir noch viel mehr gegeben, als ich erbeten hatte. So fragte ich denn meinen Herrn: „Lieber Heiland, für wen sind die vielen Sachen, die ich übrig habe?“ – Da gab mir Jesus einen Namen an, der mir nicht bekannt war. Ich fuhr nach Liebenzell und fragte Pfarrer Coerber, ob wir eine Schwester mit diesem Namen hätten. „Ja“ erwiderte Herr Pfarrer, „wir haben eine.“ – „Bitte“, fragte ich ganz gespannt, „wer ist diese Schwester?“ – „Ach“, entgegnete er sichtbar betrübt, „das Komitee hat beschlossen, dass diese Schwester ausreisen soll, aber sie hat gar nichts von ihren Sachen hier“ … Voller Freude teilte ich ihm nun mit, dass ich viele Sachen hätte für sie.

Elisabeth Seiler (geb. 1889), Berufen und Geführt, Erlebnisse einer Chinamissionarin (I) Bearbeitet von Erich Mauerhofer, Verlag der Liebenzeller Mission im Verlag der St.-Johannis-Druckerei, 1968, 11. Auflage, Seite 57